Gegner der Überwachung

May 10, 2010Posted by Admin

Über Sinn und Unsinn der Videoüberwachung ist eine heiße Diskussion entbrannt. Hierbei geht es jedoch insbesondere um die Nutzung der Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen. Die klaren Befürworter der Videoüberwachung nennen als eines der wichtigsten Pro-Argumente die Aufklärung von Straftaten. Videobilder von Überwachungskameras liefern der Polizei oftmals den entscheidenden Hinweis zur schnellen Täteridentifizierung und damit –überführung und Verurteilung. Die schnelle Überführung eines Täters dient gleichsam der Prävention weiterer Straftaten dieser speziellen Person.

Doch auch eine unspezifische Prävention sehen die Befürworter von Videoüberwachung gegeben. Sie argumentieren hier mit dem sogenannten Beobachtungsdruck, der aussagt, dass Menschen, die wissen, dass sie beobachtet werden, ihr Verhalten dementsprechend ändern und von der Begehung von Straftaten absehen. Insbesondere unter dem Einfluss des weltweiten Terrorismus im 21. Jahrhundert findet die Steigerung der öffentlichen Sicherheit durch Kameras Zustimmung in einer breiten Öffentlichkeit. Videoüberwachung wirkt jedoch nicht nur auf öffentlichen Plätzen abschreckend, in videoüberwachten Geschäften konnte zudem die Anzahl der Ladendiebstähle beträchtlich gesenkt werden.

Für eine gelungene Prävention und um gleichzeitig der Gesellschaft ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, ist es jedoch wichtig, mit einer entsprechenden Kennzeichnung, meist durch Schilder, über die Tatsache der Videoüberwachung zu informieren und darauf aufmerksam zu machen.